Vorschau

Invented Skins: Nuno Ramos' »Monolog für einen toten Hund« und »Soap Opera«

Am 3. Juni 2017 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich, in Kooperation mit dem Lateinamerika Zentrum Zürich (LZZ).

Nuno Ramos' spektakuläre Aufführung Soap Opera dreht sich um Fragen des Animalischen. Eingeleitet vom Monolog für einen toten Hund (Monologo para um cachorro morto ) verwendet Ramos sowohl literarisches Erzählen als auch Operngesang, um das tragische Schicksal ausgesetzter Hunde in den Strassen von São Paulo anhand einer bekannten Seifenoper zu beleuchten. Beide Werke kreisen um die Metamorphose von Hunden im alltäglichen Leben.

Nuno Ramos (*1960) hat Philosophie an der Universidade de São Paulo studiert und ist als Maler, Zeichner, Bildhauer, Schriftsteller, Filmemacher, Bühnenbildner und Musiktexteschreiber tätig. Als Vertreter Brasiliens hat er 1995 an der Biennale di Venezia sowie an den Biennalen in São Paulo (1985, 1989, 1994 und 2010) teilgenommen und erhielt 2006 für sein Gesamtwerk von der amerikanischen Barnett and Annalee Newman-Stiftung den Grant Award. Ebenso veröffentlichte er als Schriftsteller u.a. Ó (2008), für das er den Preis Portugal Telecom de Literatura erhielt.
Der Abend mit Nuno Ramos bildet den Abschluss der LZZ-Tagung »Environmental Aesthetics after Landscape«.