Veranstaltungen

Performance Art (as) Theory #1: Branislav Jakovljević. »Walter Who?: The End of Art or the End of the Artist?«

Am 15. März 2018 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich, auf Englisch.

Branislav Jakovljević ist Associate Professor und Lehrstuhlinhaber des Theater and Performance Studies Departments (TAPS) an der Stanford University, Kalifornien. Er forscht und schreibt zum modernistischen Theater, zur Avantgarde- und Konzeptkunst, zur experimentellen und zeitgenössischen Performancekunst. Sein Buch Alienation Effects: Performance and Self-Management in Yugoslavia 1945-91 wurde 2017 mit dem ATHE Outstanding Book Award ausgezeichnet. Ausgehend von Walter Benjamin wird er über "Copy as a Critique of Artistic Production" sprechen und u.a. verhandeln, wie Performances, Happenings, Aktionen etc. explizit und implizit selbst bereits Theorie adressieren, auf Theorie antworten, Theorie anstossen, Theorie parodieren oder selbst (ästhetische) Theorie sind.

Eine Kooperation mit dem ERC-Projekt »Performance Art in Eastern Europa (1950-19190): History and Theory«.

Ida Lupino: Die zwei Seiten der Kamera

Am 26. März 2018 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich.
Ein Runder Tisch mit Elisabeth Bronfen, Johannes Binotto, Fabienne Liptay und Hannah Schoch mit einem Screening von „No. 5 Checked Out“ (1956, 30 Min.) und einer Einführung von Ivo Ritzer, anschliessend Apéro.


Ida Lupino, Jahrgang 1918, ist einer der grossen Stars des klassischen Hollywood. Nach ihren Anfängen im britischen Kino der 1930er Jahre ist ihr der Sprung nach Amerika gelungen, wo sie bis in die 1970er Jahre als Schauspielerin erfolgreich war. Doch bis heute ist nur wenigen bekannt, dass sie auch hinter der Kamera ein eigenständiges Werk geschaffen hat. Als unabhängige Regisseurin und Produzentin widmete sie sich furchtlos brisanten Stoffen und begab sich in einen kritischen Dialog mit dem klassischen Hollywood und dem Amerika der 1950er Jahre. Als eine von sehr wenigen Frauen wechselte sie gekonnt zwischen den beiden Seiten der Kamera – stets mit einer grossen Sensibilität für die vielschichtigen Möglichkeiten des Mediums und immer mit einem so eigenen wie auch eigenwilligen Blick. Gleichzeitig vollzog Ida Lupino früh und erfolgreich den Schritt vom big screen der Kinos zum small screen des Fernsehens und war in diesem neuen Medium über Dekaden sowohl als Regisseurin wie auch als Schauspielerin äusserst produktiv. Anlässlich ihres 100. Geburtstags ist es nun an der Zeit, Ida Lupinos künstlerisches Schaffen mit neuem Blick zu betrachten, gerade auch weil ihre subtile Gesellschaftskritik überraschend aktuell ist.
Der Band versammelt Beiträge von Johannes Binotto, Elisabeth Bronfen, Stella Castelli, Lukas Foerster, Morgane Gillardi, Fabienne Liptay, Ivo Ritzer, Hannah Schoch, Barbara Straumann und Murièle Weber.
263 Seiten, 183 Fotos, Hardcover, ISBN 978-3-86505-329-9.

Körperarchiv #3: Suse Wächter

Am 16. April 2018 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich.

Ein performativer Vortrag über Körperlichkeit und Materialität mit Puppen mit der Puppenspielerin Suse Wächter, moderiert von Dorota Sajewska und Ana Sobral.

Körperarchiv #4: Karol Radziszewski

Am 07. Mai 2018 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich.

Ein Gespräch über performative Geschichtsschreibung und die Rolle des körperbasierten Zeugnisses in der Queer-Kultur.

Körperarchiv #5: Aleida Assmann, Diana Taylor und Rebecca Schneider

Am 04. Juni 2018 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich.

Eine Podiumsdiskussion über den Ort des Körpers im Gedächtnisdiskurs und performative Theorien der Archive.

Performance Art (as) Theory #2: Rebecca Schneider

Am 05. Juni 2018 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich, auf Englisch.

Eine Kooperation mit dem ERC-Projekt »Performance Art in Eastern Europa (1950-19190): History and Theory«.

La joie qui vient (About the Joy)

Ein Film von Eduardo Jorge de Oliveira
Am 07. Juni 2018 um 19 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich.