Veranstaltungen

Hélène Cixous: Alltag übersetzen

Das für den 12. Mai 2020 geplante Passagen-Gespräch mit Hélène Cixous und Peter Engelmann sowie der Lektüre-Workshop am 13. Mai 2020 finden nicht statt, werden aber zu einem späteren Zeitpunkt - voraussichtlich im November - nachgeholt.

Das Passagen-Gespräch mit Hélène Cixous und der ihrem Werk gewidmete Workshop sind Teil der Veranstaltungsreihe »Der Alltag der Dekonstruktion«, die nach dem Stellenwert des Anekdotischen und der Empirie bei Hélène Cixous und Jacques Derrida fragt. In Kooperation mit dem Passagen Verlag und der Gessnerallee Zürich wird am 12. Mai 2020 abends ein Podiumsgespräch stattfinden, in dessen Rahmen sich Hélène Cixous mit Peter Engelmann über ihr Verhältnis zu Phänomenen des Alltäglichen sowie über die Funktion des Anekdotischen in ihren literarischen und philosophischen Texte unterhalten wird.
Ein daran thematisch anknüpfender Lektüre-Workshop am 13. Mai 2020 widmet sich der Vertiefung der Fragestellung anhand einschlägiger Texte der Autorin. Dabei soll insbesondere dem Alltag der Übersetzung sowie den Übersetzungen von Alltag in Wahrnehmung, Denken und Schreiben nachgegangen werden. Der Workshop will davon ausgehend ergründen, wie sich in Cixous’ Œuvre gesellschaftliche Makro- und subjektive Mikro-Perspektive, historische Panoramatik und persönliches Erleben, theoretische Modellierung und pointierte Detailbeobachtung miteinander verbinden.
Organsation: Philippe P. Haensler, Stefanie Heine, Philipp Hubmann und Thomas Traupmann.

Victoria Bateman: »The Sex Factor: How Women Made the West Rich«

Freitag, 11. Juni 2021, 15 Uhr, Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich

Warum ist der Westen so reich im Vergleich zu anderen Regionen der Welt? Wieso steigt die Ungleichheit auf der Welt? Wie ‘frei’ sollten Märkte tatsächlich sein? Und was hat das alles mit Geschlecht zu tun? Diesen und anderen Fragen widmet sich Victoria Bateman (University of Cambridge) in ihrem Vortrag »The Sex Factor: How Women Made the West Rich« im Rahmen der Tagung »Women, Money and Markets«. Die feministische Wirtschaftswissenschaftlerin, Aktivistin, Künstlerin und Performerin Bateman zeigt dabei, wie wir aktuelle ökonomische Fragestellungen nur dann verstehen können, wenn wir sie mit Überlegungen zu Sex und Gender verknüpfen. Auch fordert sie uns auf, die Doppelmoral zu hinterfragen, die sich hinter einer Zelebration des Geistes und der gleichzeitigen Verunglimpfung des Körpers verbirgt. Unter anderem deshalb setzt sie in ihren Vorträgen und Performances ihren nackten Körper ein.