Workshops

Westworld

29. und 30. Oktober, Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben. Wenden Sie sich für mehr Informationen bitte an Klaus Müller-Wille.

Die erste Staffel der HBO-Serie Westworld war ein gezieltes Verwirrspiel, das die Zuseher*innen mit Flashbacks und ineinander verwobene Zeitebenen in die Irre geführt hat. Die Science-Fiction-Serie, bei der künstliche Intelligenz im Mittelpunkt steht, hat rasch eine eingefleischte Fan-Community entwickelt. In diesem Workshop wird die Serie aus einer kulturanalytischen Perspektive beleuchtet.

Mit Beiträgen von Lars Koch, Christina Wald, Denise Wenger, Benno Wirz, Johannes Binotto und Christine Lötscher.

Organisiert von Elisabeth Bronfen und Klaus Müller Wille.

Europäische Manifeste seit 1989

17. bis 19. November, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8001 Zürich, Senatszimmer (KOL-E-13)

Von den Gründungsmanifesten ostmitteleuropäischer Reformbewegungen des Jahres 1989 bis zum „Berliner Manifest“ für eine europäische Kulturpolitik aus dem Oktober 2020: Immer wieder wurden in den letzten drei Jahrzehnten anstehende Veränderungen Europas mit ihren Chancen, Möglichkeiten und Risiken in Manifesten besprochen. Der Workshop soll erkunden, warum und inwiefern Manifeste in besonderer Weise geeignet erscheinen, die Zukunft Europas zu erörtern. Unsere Arbeitshypothese lautet, dass damit bestimmte Gattungstraditionen aktualisiert werden. Seit dem 18. Jahrhundert ist das Manifest diejenige Textsorte, in der Zukunft programmatisch entworfen, mit bestimmten rhetorischen Topoi und Figuren dargestellt und in bestimmten Medien distribuiert wird.

Mit Beiträgen von Zaal Andronikashvili, Till Breyer, Antje Büssgen, William Donahue, Luisa Drews, Patrick Hohlweck, Helge Jordheim, Alfrun Kliems, Martin Puchner, Olga Katharina Schwarz, Thomas Traupmann.

Organisiert von Davide Giuriato (UZH) und Stefan Willer (Humboldt-Universität zu Berlin).