Archiv

Marx' Gespenster in Film und Kunst der (ost)europäischen Gegenwart

Vom 28. bis 29. September 2018 im Corner College, Kochstrasse 1, Zürich.

Anlässlich des Karl-Marx-Jahres 2018 widmet sich der Workshop der Frage nach dem Marx’schen Vermächtnis sowie seinem «Schatten» und «Wiedergänger» in Film- und Kunstproduktionen ab den 1960er Jahren.

Als Gesprächs- und Vortragsgäste sind die Künstlerin Irena Haiduk, die Literaturwissenschaftlerin Elena Vogmann sowie der Philosoph Boris Buden und Kunstwissenschaftler Johann Frederik Hartle eingeladen. Neben Vorträgen und Diskussionen wird es Zeit geben, einen vorbereiteten Text gemeinsam zu besprechen und zu analysieren (die Literatur hierzu wird noch bekannt gegeben).

Der Workshop wird vom Kunsthistorischen Institut (Seraina Renz), dem Slavischen Seminar (Matthias Meindl) und dem Seminar für Filmwissenschaft (Patricia Pfeifer) der Universität Zürich veranstaltet.

Interessierte, insbesondere Studierende und Nachwuchswissenschaftler, sind herzlich eingeladen und können sich für eine Teilnahme bis zum 14.September bei matthias.meindl@uzh.ch anmelden. Mehr Informationen

Circulation. Distribution. Exhibition.

Workshop with Erika Balsom

September 21, 2018, Kunsthalle Zürich.

Hosted by the SNF project «Exhibiting Film: Challenges of Format», Department of Film Studies, University of Zurich

The workshop will depart from the assumption that format is decisive as a category for the circulation, distribution, and exhibition of films. Whether a film can be seen in a theatre, on television, in a museum, or at a festival depends especially on whether its format is compatible with the given prerequisites. Formats, however, not only determine the technical requirements under which the media operate, they also provide the conditions under which films circulate within a variety of institutional and discursive, social and political contexts. The workshop will be part of the exhibition and science festival «100 Ways of Thinking» at Kunsthalle Zürich where the University of Zurich will display forms of thinking in different cultures of knowledge and artistic practices. The workshop’s participants will receive input from a lecture by Erika Balsom as well as readings and screenings and are invited to share their thoughts in open discussions.

Dr. Erika Balsom is a senior lecturer in Film Studies at King’s College London, focusing on the history of the moving image in art and experimental documentary practices. Her most recent book, After Uniqueness: A History of Film and Video Art in Circulation, was published by Columbia University Press in 2017. She is author of Exhibiting Cinema in Contemporary Art (2013), the co-editor of Documentary Across Disciplines (2016), and a frequent contributor to Artforum and Sight and Sound. Her work has appeared in publications such as Grey Room, e-flux, Cinema Journal, and numerous exhibition catalogues. In summer 2017, she was international film curator in residence at the Govett-Brewster Art Gallery/Len Lye Centre in New Zealand, and in 2018 her essay «Instant Failure: Polaroid’s Polavision, 1977–80» was the winner of the Katherine Singer Kovacs Essay Award from the Society for Cinema and Media Studies.

Artists & Agents

Vom 13.-14 September 2018, Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, Zürich, bei 100 Ways of Thinking - Wissenschaftsfestival

Der „Fall Julia Kristeva“ hat jüngst erneut vor Augen geführt, dass das Lesen von Staatssicherheitsakten eine anspruchsvolle Aufgabe ist. Diese Akten geben keine Fakten wieder, sie sollten vielmehr Fakten schaffen.
Im Workshop, organisiert von Inke Arns, Kata Krasznahorkai und Sylvia Sasse, stellen SpezialistInnen aus ganz unterschiedlichen Ländern Osteuropas und Lateinamerikas ihre Forschung in ehemaligen Staatssicherheitsarchiven vor und zeigen, inwiefern man Geheimdienstarchive auch als Kunstarchive lesen kann. Wie haben Spitzel die Kunstszene, insbesondere Performances, Happenings und Aktionen fotografisch dokumentiert? Wie haben Spitzel über Aktionen und Happenings diskutiert? Was sagt ihr Blick auf die Kunstszene über die Angst des Staates vor Künstlern aus? Wie „performativ“ war die Stasi, wie hat sie künstlerische Aktionen durch das Einschleusen von AgentInnen und durch Gegenaktionen manipuliert? Wie haben KünstlerInnen mit der Stasi als Schatten agiert, wie haben sie den potentiellen und konkreten Blick der Stasi in ihre Arbeiten einbezogen? Wie arbeiten KünstlerInnen nach 1989 mit dem von den Geheimdiensten geschaffenen Material?
Der Workshop ist eine Kooperation mit dem ERC-Projekt»Performance Art in Eastern Europe (1950-1990): History and Theory«.

Master Class with Prof Hermione Lee

1. Juni 2018, 9:30–12 Uhr, Universität Zürich, RAA-E-12
On Friday, June 1st there will be a Master Class with Dame Hermione Lee, British Biographer and master of Life Writing, whose work includes among others biographies of Virginia Woolf, Edith Wharton as well as Willa Cather, will give a guest lecture "Yet Biographers Pretend They Know People". Participants will be given the opportunity to discuss their individual projects in connection to life writing and the art of crafting a biography from the particular standpoint of authorship.

The Master Class is open for doctoral students as well as post-doctoral students to present and exchange their ideas in a more informal setting.

Workshop mit Artur Żmijewski: How to Teach Art

April bis August, verschiedene Termine, Zürcher Hochschule der Künste, in englischer Sprache.

Unter dem Titel »How to Teach Art« bietet der renommierte polnische Künstler Artur Żmijewski einen Workshop mit theoretischen und praktischen Übungen insbesondere auch im Umgang mit den Medien Film und Video an. Der Workshop basiert auf zwei unterschiedlichen kunstpädagogischen Ansätzen, die Artur Żmijewski entwickelt hat und die Gegenstand und Methode in der Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen sein werden. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam einen Beitrag für die Ausstellung »100 Ways of Thinking« in der Kunsthalle Zürich (24. August bis 4. November 2018) zu erarbeiten. Die Ausstellung, die die Universität Zürich ausrichtet, befasst sich mit den Formen des Denkens in verschiedenen Wissen(schaft)skulturen und künstlerischen Praktiken.

Der Workshop sowie Artur Żmijewskis Gastaufenthalt in Zürich werden im Rahmen des von swissuniversities geförderten Doktorandenprogramms »Epistemologien ästhetischer Praktiken« (ZHdK, UZH, ETH) in Kooperation mit dem Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK), dem ERC-Projekt »Performance Art in Eastern Europe«, dem SNF-Projekt »Exhibiting Film« (UZH), dem Seminar für Filmwissenschaft UZH, dem Slavischen Seminar UZH u

nd dem Institut für Theorie ZHdK ermöglicht.Der Workshop richtet sich an interessierte Doktorierende aus den kunstwissenschaftlichen und kunstpraktischen Fächern an den beteiligten Hochschulen und findet auf Englisch statt.

Formen der Zeit II: Temporalität in Poetiken der Moderne

Am 27. April 2018 in der Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Plattenstr. 43, Raum 111.

Ein Workshop mit Prof. Dirk Oschmann (Universität Leipzig), Dr. Claude Haas (ZfL Berlin), Dr. Christian Jany (ETH Zürich), Dr. Alexandra Heimes (ZfL Berlin), Prof. Karin Westerwelle (Universität Münster) und Dr. Philipp Ekardt (The Warburg Institute, London), organisiert von Dr. Rahel Villiger.

ZKK:Workshop mit Mieke Bal: Thinking in Film

Am 7. November 2017 von 10:15 bis 15 Uhr in der Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, Raum KO2-F-152.

Mieke Bal ist nicht nur als Kulturanalytikerin bekannt geworden, sie hat in den letzten Jahren auch eine Reihe von Filmen und Videoinstallationen realisiert. Der Workshop beginnt mit der Vorführung des Films REASONABLE DOUBT, der unterschiedliche Szenen aus dem Leben von René Descartes (1596-1650) sowie der Königin Christina von Schweden (1626-1689) in den Blick nimmt. Nach einer brieflichen Kontaktaufnahme treffen sich die beiden in Stockholm, wo Descartes kurz nach seiner Audienz bei der Königin stirbt. Ausgehend von Descartes letztem Werk, Les Passions de l’âme (Die Leidenschaften der Seele), eröffnet der Film einen Zugang zu Descartes Denken in audiovisueller Form. In der Diskussion werden wir erörtern, was es heissen kann, im Medium des Films zu denken, eine theoretische Fiktion herzustellen sowie am Genre eines Doku-Dramas zu arbeiten.

Visual Essays

3.-4. November 2017, organisiert vom Doctoral Program in English and American Literary Studies des Englischen Seminars der Universität Zürich.

What  do  we  mean  when  we  speak  of  visual  essays?  How  can  we  develop academic  arguments  by  using  multi-medial  material?  This  autumn  Professor Richard Dienst (Rutgers) will return to the English Seminar to explore a wide spectrum  of  possibilities.  The  aim  of  this  workshop,  which  will  also  include hands-on exercises, is to discuss the visual essay as a form of creative research and examine its pedagogical potential. One of the claims is that the visual essay can be seen as a promising – and, in fact, necessary – new direction in English Literature as a discipline which teaches students how to read and how to see.

Literature, Cinema and Geopolitics

Vom 14. bis 16. Mai 2017, organisiert vom Doctoral Program in English and American Literary Studies des Englischen Seminars der Universität Zürich.

This workshop with Prof. Anna Stenport (Georgia Institute of Technology), Prof. Scott  MacKenzie  (Queen’s  University,  Kingston,  Canada),  Prof.  Philip  Steinberg (Durham)  and  Prof.  Klaus  Dodds  (Royal  Holloway  University)  will  explore  the intersection of literature, cinema and geopolitics by examining two test cases: the contested spaces of the Arctic, and the political geographies of James Bond.

Literature and Violence

Am 10. und 11. März 2017, organisiert vom Doctoral Program in English and American Literary Studies des Englischen Seminars der Universität Zürich.

This  workshop  with  Dr.  Pavan  Malreddy  (Goethe  Universität  Frankfurt) explores the uses and abuses of literary texts in capturing both the enabling and disabling effects of organized violence. Building on the theoretical contributions of Achille Mbembe, Walter Benjamin and Slavoj Žižek, the workshop examines the  differences  between  private  and  organized  violence,  and  the  ethical challenges  posed  by  organized  violence  in  the  name  of  (inter)national sovereignty and liberation.

Workshop and Lectures with Shoshana Felman & Eyal Peretz

Shoshana Felman: "Why Gender Studies and Psychoanalysis Today?"

Am Mittwoch, 12. Oktober, 16:15 bis 18:00 Uhr, im Hauptgebäude der Universität Zürich, Rämistrasse 73, RAK-E-8, in englischer Sprache.

Shoshana Felman: "Writers on Trial: The Case of Oscar Wilde"

Eyal Peretz: "On the Origin of Film and the Resurrection of the People: D.W. Griffith's Intolerance"

Am Freitag, 14. Oktober, 16:15 bis 19 Uhr, am Englischen Seminar, Plattenstrasse 47, PLH-1-102, in englischer Sprache.

The internationally renowned literary scholar Shoshana Felman (Emory University) will be present for two workshops in October. Her first talk will discuss psychoanalysis and gender studies today with special regard to her conversation with Barbara Johnson. Both Felman and Johnson are key figures in bridging deconstruction and gender theory and have largely shaped our understanding of psychoanalysis in connection with literature having borne and placed special attention on rigorous psychoanalytic readings of texts. Felman, a long-time friend of Barbara Johnson and editor of The Barbara Johnson Reader, will center her first talk on on Barbara Johnson's A Life with Mary Shelley with a particular focus on "Afterword" as well as an excerpt from The Barbara Johnson Reader - "Barbara's Signature". This event will take place on October 12th. There will be an additional lecture by Shoshana Felman on October 14th focusing on censorship and Oscar Wilde - "Writers on Trial: The Case of Oscar Wilde” - alongside a complementary talk by Eyal Peretz, professor for Comparative Studies at Indiana University, on "On the Origin of Film and the Resurrection of the People: D.W. Griffith's Intolerance". Doctoral students are encouraged to profit from this unique opportunity.

Cold War Cultures

Vom 10.-12. Dezember 2015 fand der Workshop Cold War Cultures mit Robert Burgoyne and Alan Nadel statt.


This workshop focused on Cold War cultures, war and media, and on representations of history on the screen. Speakers included Robert Burgoyne (St. Andrews), Alan Nadel (Kentucky), Elisabeth Bronfen (Zurich), Alexander Markin (Zurich), Hannah Schoch (Zurich, and Johnny Riquet (Zurich).

Archaeologies of Indebtedness

Workshop on Debt and Indebtedness with Richard Dienst (Rutgers University), November 06-07, 2015, organized by Barbara Straumann at the English Department, PLH 102, Plattenstrasse 47, Zürich.


As a result of the current financial crisis, issues of debt have gained renewed urgency in critical thought. This workshop explored the social, political and moral bonds created by debt in examples drawn from literature and the media.
This workshop was part of the PhD Program in English and American Literary Studies, which the English Department has offered since 2011. Students in this program complete a monograph dissertation and earn 30 ECTS points through a combination of curricular activities including doctoral colloquia, workshops, international conferences, scholarly publications, organization of colloquia, and/or courses in university pedagogy or professional skills.